Und plötzlich wurde es still!
   
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Es ist bereits Juli 2020 und es kommt mir vor, als wäre noch März. Ja, der März und die Monate danach sollten für uns sehr bewegte Monate werden. 

Wer hätte das gedacht, frage ich mich so oft, dass die Welt fast zum Stillstand kommt. Nun, die Welt hat sich ja weitergedreht aber wir Menschen haben zum ersten Mal in der Geschichte (Randnotiz: darf man das so stehen lassen?) in eine einzige Richtung geschaut und mussten von heute auf morgen uns unserer Vernunft vorerst unterwerfen. Dieses Thema wird uns wohl alle noch längere Zeit auf Trapp halten, denn es ist Teil von etwas Neuem und auch unbekannten. Ich persönlich empfinde seither eine große Stille, die immer päsenter wird. Dinge, die ich derzeit noch nicht beschreiben kann und daher ziehe ich mich seit der Pandemie noch mehr in die Natur und der Fotografie zurück. Leider machen meine Augen das nicht mehr so mit, wie ich mir es gerne wünschen würde - aber mit Geschick, Geduld und einer nicht verkratzten Brille geht das auch.

Wir pflanzen seit März und ernten bereits üppig. Dennoch nicht ausreichend um uns selbst zu versorgen. Und da kommt mir immer wieder die Frage, wie andere das denn so machen? Um uns gibt es zahlreiche Privatgärten. Dort wächst aber ürberwiegend Kohl oder Zwiebeln, Knoblauch. Ab und an hat der eine oder andere vielleicht mal Melonen oder Kürbisse dazwischen. Aber davon kannst du dich nicht wirklich ernähren. Dieses Jahr haben wir uns zwei Hochbeete dazugebaut. Denn fast alles, was du im Boden anpflanzt wird weggefressen - von unten oder auch von oben. Hinzu kommt, dass die Sandböden nicht immer gut geeignet sind um zu pflanzen. Die Sonne setzt den Pflanzen auch gut zu, dass sie erst garnicht kräftig werden, wenn wir diese nicht immer wieder abdecken würden. Mittlerweile sind wir mit unserer Natur etwas vertrauter und haben für uns herausgefunden, welche Pflanzen wo wachsen wollen. Bei diesem ganzen hin und her gibt es dann diese Momente, wo es einfach nur still ist. Du schaust dich um und siehst so viele Farben, alles riecht auf einmal wie Parfüm und die Insekten tanzen um jede Blüte herum und freuen sich darauf im Blütennektar zu baden. Das ist der Moment, wo die Fotokamera zum Einsatz kommt. z.Zt. macht mir das Fotografieren mit dem Makro Objektiv sehr viel Spaß. Besonders wenn die Insekten so winzig klein sind, dass du eine Lupe benötigst. Diese Momente bleiben kurz denn nach dem Nektarbaden zieht die Hitze der Sonne stark an, da macht das werkeln im Garten keinen sonderlichen Spaß mehr.

Viele Insekten sehen wir jährlich aufs Neue wieder, andere widerum sehen wir zum ersten Mal. Es gibt ja unzählige Aplikationen oder Apps im Internet damit die Fauna & Flora Welt indentifiziert werden kann. Das klappt in der heutigen Zeit in Echtzeit wirklich gut. Wir haben uns für INaturalist entschieden und speichern dort alle fotografierten Arten aus dem Reich der Natur. Einen Überblick findet ihr auch ganz unten auf unserer Homepage. Es macht uns sehr viel Spaß weil wir so unsere Umgebung besser kennen lernen und auch viel darüber erfahren ob einige Arten eingeschleppt wurden oder gar auf der RotenListe stehen weil sie vor dem Aussterben bedroht sind.

 

 

 

   

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© LosTimeCatchers Sara & Schorsch
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