Insekt des Monats Juli/ Faulbaum-Bläuling
Insekt des Monats Juli/ Faulbaum-Bläuling

Es sollen die ersten Bläulinge im Jahr sein, die sich entpuppen.

Der Faulbaum-Bläuling, der mit seinen aufgeschlagenen Flügeln eine Spannweite zwischen 20 und 30 Milimetern erreicht. Sowohl die Männchen wie auch die Weibchen seiner Art sind blau gefärbt und erschweren damit eine farbliche Bestimmung. Es soll dennoch einen unverkennbaren Unterschied geben, dazu komme ich noch. Leider habe ich noch keine Raupen des Faulbaum-Bläuling gesehen. Sie sollen in einem verblassten Grün verziert mit Längstreifen in rosafarben sein. Dieser und andere Bläulinge schmücken unsere Blumenwiesen und Laubwälder von April bis in den September hinein.

Wählerich ist er wohl nicht, denn seine Lebensräume sind vielfältig. Nicht verwunderlich denn sobald dieser kleine Bläuling sich entpuppt legt er seine Flügel in den Wogen des Windes und geht auf Futtersuche. Um einige zu nennen geht dieser Schmetterling ab auf  Blutweiderich, Zwerggingster und Lupinen. Ganz wild ist er auch auf Heidelbeeren, Brombeeren, Apfelbäume, Eichen, Erdbeeren, verschiedene Kleearten, Minze und natürlich auch dem Faulbaum, dessen Name auf den leichten Fäulnisgeruch der Rinde deutet. Ob der Faulbaum-Bläuling evtl. auf diesen Geruch besonders abgeht? Denn die Raupen ernähren sich keineswegs von den Früchten, Blätter oder gar Rinde des Faulbaums.

Bläulinge kommen mittlerweile auf dem gesamten europäischen Kontinent verbreitet vor. Allerdings soll der Faulbaum-Bläuling eher selten sein. Seine Art wird vereinzelt dokumentiert. Jährlich fliegt der Faulbaum-Bläuling in Mitteleuropa in zwei Generationen und überwintert als Puppe.


Auf diesem Bild ist also ein "Ich weis nicht" des Faulbaum-Bläuling zu sehen. Auf der Flügeloberseite ist die Blaufärbung bei den Männchen gleichmässig und druchgehend bis zum Rand. Bei den Weibchen reicht sie nicht bis zum Rand. Das Blau der Flügel ist umzogen mit einem dunkleren grau bis schwarzen Randbereich. Die Weibchen sollen sogar in der zweiten Generation an der Flügeloberseite einen markanteren dunkleren Saum aufweisen als in der ersten Generation.

Die Flügelunterseite beider Geschlechter ist heller gefärbt, fast weißlich blau, verziert mit ihren angeordneten Fleckenzeichnung, die arttypisch ist.

Leider wollte dieses Prachtexemplar seine Flügel nicht ausweiten. Dennoch ein Prachtstück welches im Sonnenlicht Blau/Violett und zart Rosa schimmerte.

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Liebe Grüße, Sara

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© LosTimeCatchers Sara & Schorsch
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